Meine schwäbischen Lieblings Sprüche:

(mit Übersetzung)

1. S geid nex bessers als ebes guads.

(Es gibt nichts besseres als etwas Gutes)

2.Dr Birgamoischdr zom nuia Pfarr, du derfsch ibr älas brediga, blos et ibr a halba Stond.

( Der Bürgermeister zum neuen Pfarrer, du darfst über alles predigen nur nicht über eine halbe Stunde)

3. De schlechd Keche sait: I koch so wia i ka, frissts et d Sau, na issts dr Ma.

( Die Schlechte Köchin sagt: Ich koche so wie ich kann, frisst es nicht das Schwein, isst es der Mann.

3. Schwäbischa Eiladong: Kommad r glei nach am Kaffee, nau kennad r zum Obatessa wiedr dr hoim sei.

(Schwäbische Einladung: Kommt gleich nach dem Mittags-Kaffee, dann könnt ihr zum Abendessen wieder zu Hause sein.)

4. Der schnauft heid wieder reacht durchs Fidla.

(Der atmet heute wieder durch das Hinterteil, oder “er hat Blähungen”)

5. A guads Veschpr schpirsch da ganza Dag, a gmetzgada Sau, s ganz Johr, ond a guada Heirad,  s ganz Leaba.

(ein gutes Essen spürt man den ganzen Tag, ein geschlachtetes Schwein, das ganze Jahr, und eine gute Heirat, das ganze Leben)

6. Was d Gosch mag, vertrait au dr Ranza.

( was dem Mund schmeckt, verträgt auch der Magen)

7. Bedienong: Wia hend se onsra Rostbrätle gfonda? Gast: ha durch Zufall ondram Salad.

( Bedienung: Wie haben sie unseren Rostbraten gefunden? Gast: Durch Zufall unter dem Salat.)

8. Zom Essa: vorliega. Zom Trenga:  zuruckliega. Zom Schaffa: naliega.

( Zum Essen: vor neigen. Zum Trinken: zurück neigen. Zum Arbeiten: abliegen.)

9. Liabr an Ranza vom Essa, als an Buckl vom Schaffa.

(Lieber einen dicken Bauch vom Essen, als einen krummen Rücken vom Arbeiten)

 

Ferragosta

Ferragosta, einer der wichtigsten Feiertage in Italien, fällt immer  auf den 15. August und wird auch als Wende des Sommers bezeichnet. An vielen Orten werden Nachts Feuerwerke abgebrannt. Bei Freunden wurde er wieder mit richtig lecker Essen gefeiert.