Meine schwäbischen Lieblings Sprüche:

(mit Übersetzung)

1. S geid nex bessers als ebes guads.

(Es gibt nichts besseres als etwas Gutes)

2.Dr Birgamoischdr zom nuia Pfarr, du derfsch ibr älas brediga, blos et ibr a halba Stond.

( Der Bürgermeister zum neuen Pfarrer, du darfst über alles predigen nur nicht über eine halbe Stunde)

3. De schlechd Keche sait: I koch so wia i ka, frissts et d Sau, na issts dr Ma.

( Die Schlechte Köchin sagt: Ich koche so wie ich kann, frisst es nicht das Schwein, isst es der Mann.

3. Schwäbischa Eiladong: Kommad r glei nach am Kaffee, nau kennad r zum Obatessa wiedr dr hoim sei.

(Schwäbische Einladung: Kommt gleich nach dem Mittags-Kaffee, dann könnt ihr zum Abendessen wieder zu Hause sein.)

4. Der schnauft heid wieder reacht durchs Fidla.

(Der atmet heute wieder durch das Hinterteil, oder “er hat Blähungen”)

5. A guads Veschpr schpirsch da ganza Dag, a gmetzgada Sau, s ganz Johr, ond a guada Heirad,  s ganz Leaba.

(ein gutes Essen spürt man den ganzen Tag, ein geschlachtetes Schwein, das ganze Jahr, und eine gute Heirat, das ganze Leben)

6. Was d Gosch mag, vertrait au dr Ranza.

( was dem Mund schmeckt, verträgt auch der Magen)

7. Bedienong: Wia hend se onsra Rostbrätle gfonda? Gast: ha durch Zufall ondram Salad.

( Bedienung: Wie haben sie unseren Rostbraten gefunden? Gast: Durch Zufall unter dem Salat.)

8. Zom Essa: vorliega. Zom Trenga:  zuruckliega. Zom Schaffa: naliega.

( Zum Essen: vor neigen. Zum Trinken: zurück neigen. Zum Arbeiten: abliegen.)

9. Liabr an Ranza vom Essa, als an Buckl vom Schaffa.

(Lieber einen dicken Bauch vom Essen, als einen krummen Rücken vom Arbeiten)